Lornas Schweigen

(B / F / D 2008; Regie: Luc Dardenne, Jean-Pierre Dardenne)

Dardennes Verstummen
von Andreas Thomas

Interessanterweise fällt es Teilen des Feuilletons schwer, zu akzeptieren, dass nicht jeder Film von Regisseuren, die schon ganze zwei Goldene Palmen in Cannes geerntet haben, herausragend sein muss. Nachzulesen im …

Lucy

(D 2004; Regie: Henner Winckler)

Intensive Unschärfe
von Andreas Thomas

Nichts ist manipulativ an diesem Film. Es fehlt die eingespielte Musik und es fehlt die Bedienung eingespielter Sehgewohnheiten. Dabei ist der Geschichte (Geschichte? Kann man diese Szenen einer Orientierungssuche schon …

Happy Family

(D 2004; Regie: Heesook Sohn)

Patchwork Global
von Andreas Thomas

“Krieg ist gut für meine Familie“, sagt Heesook Sohn irgendwann fast nebenher in ihrem Dokumentarfilm; eine von vielen unangestrengten Notizen, die die gebürtige Südkoreanerin auf ihrem Trip in ihren „Familienroman“ …

Was will ich mehr

(I / CH 2010; Regie: Silvio Soldini)

Außerordentliche Leidenschaft
von Wolfgang Nierlin

Die unauffällige Geborgenheit in den gewohnten Abläufen des Alltags und die besänftigende Ordnung des Geregelten spannt sich wie eine unsichtbare, aber vertraute Hülle um Anna (Alba Rohrwacher) und Alessio (Giuseppe …

KZ

(GB 2005; Regie: Rex Bloomstein)

'Nett' reimt sich auf 'KZ'
von Andreas Thomas

Wenn Auschwitz in Deutschland als leiser, kaum hörbarer Ton täglich vorhanden ist, wie der Regisseur Andres Veiel es einmal ausdrückte, dann existiert das KZ Mauthausen in der Kleinstadt Mauthausen, Oberösterreich, …

Napoleon Dynamite

(USA 2004; Regie: Jared Hess)

Ein paar abfällige Einfälle zu einem Un-Film
von Andreas Thomas

Ich will niemanden mit dem Inhalt langweilen. Dieser Film ist so, als würde man einem toten Fisch beim Vergammeln zusehen. Er wird nicht besser. Er sieht aus wie einer dieser …

Die Zeit die bleibt

(F 2005; Regie: François Ozon)

Tod im Weichzeicher
von Andreas Thomas

Zwei liebgewordene Eric-Rohmer-Helden treffen sich in „Die Zeit die bleibt“, Melvil Poupaud und Marie Riviére. Die Protagonisten seiner beiden schönsten Sommer-Filme „Sommer“ (1996) und „Das grüne Leuchten“ (1985). Im Rohmer-Universum …

Requiem for a Dream

(USA 2000; Regie: Darren Aronofsky)

Ästhetik des Kollaps
von Andreas Thomas

Wo ein innovativer Regisseur sich frei austoben darf, produziert er oft herausragend gefilmte Fragwürdigkeiten, weil seinem Gestaltungstalent der Stoff fehlt, das Buch, der Autor. Regisseur Darren Aronofskys Hang zum Düster-Apokalyptischen …