„Wenn man zu vorsichtig ist, erlebt man nichts mehr“

von Wolfgang Nierlin

Für ihre Literaturverfilmung „Nirgendwo in Afrika“ aus dem Jahre 2001 wurde Caroline Link mit dem Oscar ausgezeichnet. Jetzt ist die Regisseurin für die Dreharbeiten zu ihrem neuen Film „Exit Marrakech“ auf den afrikanischen Kontinent zurückgekehrt, um eine Vater-Sohn-Geschichte zu erzählen, die im Austausch mit einer fremden Kultur dramatisiert wird. Im Interview mit der Filmgazette sprach sie über ihre Faszination für Marokko, die Werte seiner Bewohner und die Offenheit für Erfahrungen beim Reisen.

„Ich muss Geschichten erzählen“

von Ricardo Brunn

Ein Gespräch mit Axel Ranisch an der Abendkasse der Deutschen Oper über seinen Abschlussfilm "Dicke Mädchen“, seinen amüsanten wie provokanten Text „Sehr gutes Manifest“ und die Schwierigkeiten als Neuling in der Branche Fuß zu fassen.

Optimismus ist ja nicht wirklich möglich, nicht?

von Andreas Thomas

Ulrich Seidls neuer Film "Paradies: Liebe", der erste Teil einer Trilogie, kommt am 3. Januar 2013 in die deutschen Kinos. Anlass für Andreas Thomas, ein Telefongespräch mit dem großen österreichischen Pessimisten zu wagen.

„Ich würde von einem magischen Realismus sprechen“

von Ulrich Kriest

Nachdem sein Film „Jud Süß – Film ohne Gewissen“ 2010 für eine Kontroverse gesorgt hatte, überraschte Oskar Roehler 2011 mit dem Roman „Herkunft“ – einer semi-autobiografischen Familiengeschichte, die gleichzeitig eine Geschichte West-Deutschlands ist. Schreiben kann Roehler, der ja als Drehbuchautor für Christoph Schlingensief reüssierte. Jetzt hat Roehler mit Star-Besetzung einen Teil von „Herkunft“ verfilmt.