filme 0-9 a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z     

Louder Than Bombs

(Norwegen / Frankreich / Dänemark 2015; Regie: Joachim Trier)

Mit Luhmann im Kino

foto: © mfa
Ein junges Paar im Krankenhaus, das Neugeborene ist wohlauf, aber der Vater muss das korrekte Handling noch lernen. Die Mutter ist erschöpft, aber hungrig. Der Vater, Jonah, ein sehr junger Soziologie-Professor, hat vergessen, das versprochene Essen mitzubringen. Das Essen im Krankenhaus sei fucking terrible, sagt sie. Jonah macht sich auf den Weg zur Kantine, anders als glücklich, überfordert. Die Kantine hat geschlossen. Als er so durch die Krankenhausgänge strollt, begegnet er plötzlich seiner Ex-Freundin, die gerade ihre todkranke Mutter pflegt. Jonah, so die Ex, habe es den Freunden, die auf ihn folgten, nicht leicht gemacht. Die Mutter habe stets große Stücke auf ihn gehalten. Warum er denn im Krankenhaus sei? Jonah ahnt, dass die Nachricht, dass er gerade Vater geworden ist, jetzt vielleicht unpassend ist. Er stockt: "Meine Frau. Amy. Sie ...". Die Freundin fällt ihm ins Wort, umarmt ihn: "Mein Gott, das tut mir so leid."

Keine fünf Minuten haben der Filmemacher Joachim Trier und sein ständiger Drehbuchautor Eskil Vogt gebraucht, um das Thema ihres neuen Films "Louder Than Bombs" zu etablieren. Es gibt eine konkrete Situation, in der Figuren mit einer Geschichte aufeinander treffen und jetzt versuchen wollen, möglichst so zu kommunizieren, dass das Gegenüber nicht unnötig verletzt oder auch nur tangiert wird. Falsch verstandene Rücksichtnahme führt dann schnell zu Missverständnissen, die manchmal allerdings auch gerne in Kauf genommen werden, weil sie bestimme virulente Konflikte kaschieren helfen. Dabei ist der Beginn des Films nur scheinbar randständig angelegt, denn Ehefrau und Baby tauchen zwar präsent im Film nicht mehr auf, bleiben Fluchtpunkt einer Entwicklung, an deren Ende eine nun gemeinsame Fahrt zurück zur Kleinfamilie stehen wird, aber das Grundmotiv der "Erwartenserwartung" (Luhmann) wird im Folgenden auf vielen Ebenen durchgespielt.

Jonah ist nämlich nicht nur Ehemann und frischgebackener Vater, sondern auch Sohn und älterer Bruder. Gerade die Intimität der Kleinfamilie baut darauf, die Übernahme fremder Perspektiven als alternativ mögliche zur Grundlage der binnenfamilialen Kommunikation gemacht zu haben. In diesem konkreten Fall funktioniert das nicht oder nur sehr bedingt, denn die Familie, um die es hier geht, laboriert an dem Trauma, dass die Ehefrau und Mutter Isabelle Reed vor drei Jahren bei einem Unfall ums Leben kam. Isabelle war eine bekannte Kriegsfotografin, aber der Unfall, der sie das Leben kostete, fand gewissermaßen vor der eigenen Haustür statt - und wurde von den betroffenen Familienmitgliedern offenbar erfolgreich kommunikativ »beschwiegen«. Jetzt steht eine große Ausstellung ihrer Fotos ins Haus, ein ehemaliger Kollege (und part time lover) wird einen einführenden Artikel für die New York Times schreiben und ein Skandalon ist angezeigt: Selbstmord (oder nicht?).

"Louder Than Bombs" - der Smiths-Titel ist in mehrfacher Hinsicht bewusst gewählt - ist des Norwegers Joachim Triers erster Produktionsausflug in die USA. Nach dem internationalen Festivalerfolg seines Spielfilmdebüts "Auf Anfang (:Reprise)" erhielt Trier allerlei Angebote, eine größere Produktion zu wagen, aber die Drehbücher und Projekte, die an ihn herangetragen wurden, überzeugten ihn nicht. Stattdessen drehte der Nouvelle Vague-Fan den gleichfalls sehr erfolgreichen "Oslo, 31. August" - ein lockeres, geupdatetes Remake von Malles Klassiker "Das Irrlicht". Man kann auch sagen: Nachdem er sich zwei Filme lang mit "Male Bonding" beschäftigt hatte, widmet sich Trier nun binnenfamilialer Kommunikation unter traumatisierten Männern unterschiedlichen Alters, die lernen müssen, ihre "Erwartenserwartungen" zu profilieren und zu synchronisieren. Der Vater Gene ist dabei ein »moderner Vater«, ein Mann, der Emotionen zulassen kann und über Intelligenz und Gefühlswärme verfügt. Er hat seine Karriere als Schauspieler zugunsten von Isabelles Ambitionen als Kriegsfotografin hinten angestellt und reagiert sehr enttäuscht, als er bemerken muss, dass ihre Profession ihr lebenswichtiger als die Familie wurde. Ihre Affäre mit Richard indiziert die Trennung zwischen Privatheit und Beruf aufs Schärfste. Die emotionale Befasstheit seiner beiden Söhne Jonah und Conrad mit dem Tod der Mutter indes schätzt er falsch ein, weshalb sein "Du warst dabei" gegenüber Jonah später in ein "Ich war dabei" von Conrad umgemünzt wird.

Von seiner Mutter hatte Conrad gelernt, dass der gewählte Bildausschnitt einer Fotografie dessen Bedeutung komplett verändern kann. Wie Antonionis "Blow up" spielt "Louder than Bombs" genau mit diesem semantischen Potenzial unterschiedlicher und widersprüchlicher Bildausschnitte und Perspektiven, um die Resonanzen des frühen Todes der Mutter einzufangen. War es Müdigkeit? Erschöpfung? War da ein Reh auf der Straße? War es Selbstmord? Hilft es, die Wahrheit zu kennen? Wie bekommt man die widersprüchlichen Impressionen und Erinnerungen so geordnet, dass daraus eine befriedigende Erzählung wird? Hilft es, bestimmte Widersprüche in den Papierkorb des PCs zu entsorgen?

Wie Christian Petzold oder Christoph Hochhäusler besitzt Joachim Trier, der sich als Außenseiter der norwegischen Filmszene begreift und gerne darauf hinweist, dass er neben seiner Spielfilmen auch noch viele Werbefilme ("I´ve shot a lot of commercials and stuff and people who don´t know my work I might sound like I´m this European Dardenne purist who only makes social dramas.") gedreht hat, die Intelligenz und Fähigkeit, die abstrakten Konzepte seiner Filmprojekte mittels Referenzen in die Film-,  Literatur- und Popgeschichte präzise zu fassen. Bezogen sich die ersten beiden Spielfilme auf die Nouvelle Vague, so sollte "Louder Than Bombs" ein etwas altmodischer Familienfilm in der Tradition von Woody Allen, John Hughes oder auch Paul Mazursky werden.

Anregungen in bezug auf narrative Experimente holen sich Trier und Vogt gerne aus der Literatur und den Mut zur Regelverletzung aus ihrer Leidenschaft für Punk und HipHop. Der Rest ist Intuition und ein Gespür für den richtigen Ton. Bestimmte Referenzen an die Film- und/oder Popgeschichte fungieren dabei sicherlich als Mehrwert-Dreingabe für die happy few, die sich an bestimmte Soundtracks der frühen 1980er Jahre erinnern. Aber es geht Trier nicht (nur) darum, dem Film eine persönliche Fan-Signatur in Form einer Hommage einzuschreiben, sondern manche Referenz erhält eine dramaturgische Funktion, indem sie beispielsweise der bis dahin auf unangenehme Art verschlossenen Figur des jüngsten Sohnes Conrad eine gewisse Öffnung zum Zuschauer hin als Coming-of-Age-Geschichte ermöglicht.

Damit ist zugleich eine zentrale Qualität von "Louder Than Bombs" bezeichnet, denn der Film versucht, sich einer traumatisierten, dysfunktionalen Familie auf eine Art und Weise zu nähern, dass durch verschiedene formale Strategien zur Konstitution einer Vielstimmigkeit (buchstäblich durch eine Vervielfältigung und Aufsplitterung der Voiceover-Stimmen) der Erzählung jede Figur hinreichend Raum bekommt, sich progressiv zu entwerfen. Schicht um Schicht, aus permanent sich verändernden Perspektiven wird allmählich das (widersprüchliche) Innere der Figuren und der konfliktreiche Binnenraum der Kleinfamilie sichtbar - nicht wie üblich, durch wortreiche Erklärungen, sondern durch einen einfallsreichen wie wohl kalkulierten Einsatz filmischer Mittel.

In der Manier klassischer Filmkunst erzählen Trier und Vogt so subtil, dass auch aufmerksamen Zuschauern ein wiederholtes Sehen des Films angeraten sei. Dieses transatlantische Tausch-Verhältnis produziert eine Win-Win-Situation: Trier & Co. dürfen sich über größere Budgets und Öffentlichkeiten verfügend ausprobieren und liefern im Gegenzug einen Film, dessen Verbindlichkeit und Ernsthaftigkeit sich Hollywood nicht mehr traut.

Ulrich Kriest

Benotung des Films: (9/10)


Louder Than Bombs
Norwegen / Frankreich / Dänemark 2015 - 105 min.
Regie: Joachim Trier - Drehbuch: Joachim Trier, Eskil Vogt - Produktion: Joshua Astrachan, Albert Berger, Alexandre Mallet-Guy, Thomas Robsahm, Marc Turtletaub, Ron Yerxa - Kamera: Jakob Ihre - Schnitt: Olivier Bugge Coutté - Musik: Ola Fløttum - Verleih: MFA - FSK: ab 12 Jahren - Besetzung: Jesse Eisenberg, Rachel Brosnahan, Amy Ryan, Gabriel Byrne, Ruby Jerins, David Strathairn, Isabelle Huppert, Megan Ketch, Devin Druid, Peter Mark Kendall, Venus Schultheis, Leslie Lyles, Sean Cullen, Inna Muratova, Frankie Verroca
Kinostart (D): 07.01.2016
DVD-Start (D): 20.05.2016
Blu-ray-Start (D): 20.05.2016

IMDB-Link: http://www.imdb.com/title/tt2217859/

Details zur DVD / Blu-ray:
Bild: 1,85:1 (anamorph / 16:9) - Sprache: Deutsch, Englisch (DD 5.1) - Untertitel: keine - Extras: Making of, Teaser, Trailer - FSK: ab 12 Jahren - Verleih: MFA

Artikel teilen:          


Kommentare


Einträge: 0
im kino:aktuelldemnächst
kinostart: 09.03.2017

Kong: Skull Island

(USA 2017; Jordan Vogt-Roberts)
Nicht King, nicht Fleisch, aber viel Fell, viel Hass und Ping Pong von Drehli Robnik

Moonlight

(USA 2016; Barry Jenkins)
Keine Kompromisse von Marit Hofmann
kinostart: 02.03.2017

Certain Women

(US 2016; Kelly Reichardt)
Äußere Ferne, innere Verlassenheit von Wolfgang Nierlin

Der junge Karl Marx

(FR, DE,BE 2016; Raoul Peck)
Glück des Aufbegehrens von Wolfgang Nierlin

Der junge Karl Marx

(FR, DE, BE 2016; Raoul Peck)
Was macht der Finger in der Webmaschine? von Jürgen Kiontke

Logan

(USA 2017; James Mangold)
Alte Männer danken ab - Re-/Generationswechsel im Popkultur-Refugium von David Auer
kinostart: 23.02.2017

A Cure for Wellness

(USA, D 2017; Gore Verbinski)
Gore dreht auf - und Aale zittern von Drehli Robnik

Boston

(USA 2016; Peter Berg)
Armes Amerika! Tod, Cops, Trost, Lob, Stolz - Boston (eine rechtspopulistische Actionperle) von Drehli Robnik
kinostart: 16.02.2017

Elle

(FR, DE, BE 2016; Paul Verhoeven)
Angstlust von Wolfgang Nierlin

Elle

(FRK, D, BE 2016; Paul Verhoeven)
Katzen, Menschen, Vergewaltigungen von Nicolai Bühnemann

T2 Trainspotting

(GB 2017; Danny Boyle)
Booooooooooy von Ricardo Brunn
kinostart: 09.02.2017

Fifty Shades of Grey - Gefährliche Liebe

(USA 2017; James Foley)
Shades of Verwertung von Jürgen Kiontke

The LEGO Batman Movie

(USA/DK 2017; Chris McKay)
Zusammen ist man weniger allein, oder: Brothers in Crime von David Auer
kinostart: 02.02.2017

The Salesman

(IR, FR 2016; Asghar Farhadi)
Der schuldige Mensch von Wolfgang Nierlin
auf dvd:aktuelldemnächst
Zurzeit keine Einträge
dvd/bluray-start: 28.03.2017

Ich, Daniel Blake

(GB/F/BEL 2016; Ken Loach)
Im Einhornland von Jürgen Kiontke
dvd/bluray-start: 27.03.2017

Arrival

(USA 2016; Dennis Villeneuve)
Aliens verstehen? SciFi als Üben im Trüben von Drehli Robnik
dvd/bluray-start: 24.03.2017

Bedeviled: Das Böse geht online

(USA 2016; Abel Vang, Burlee Vang)
The only thing to fear von Nicolai Bühnemann
dvd/bluray-start: 23.03.2017

Frantz

(DE/FR 2016; François Ozon )
Die Farbe der Lüge von Wolfgang Nierlin
dvd/bluray-start: 10.03.2017

Alles was kommt

(F/D 2016; Mia Hansen-Løve)
Zerbrechliches Leben von Wolfgang Nierlin
dvd/bluray-start: 09.03.2017

Tschick

(D 2016; Fatih Akin)
Ihr wisst doch, was ich meine! von Ricardo Brunn
dvd/bluray-start: 03.03.2017

Marketa Lazarová

(CSSR 1967; František Vlácil)
Stabile Ordnung der Gewalt von Wolfgang Nierlin
dvd/bluray-start: 02.03.2017

Nebel im August

(D/AT 2016; Kai Wessel)
Ein Denkmal von Dietrich Kuhlbrodt
dvd/bluray-start: 23.02.2017

American Honey

(GB/USA 2016; Andrea Arnold)
Verlorene Verlierer von Wolfgang Nierlin

American Honey

(USA/GB 2016; Andrea Arnold )
Ökonomisierung der Freiheit von Ricardo Brunn
dvd/bluray-start: 17.02.2017

The Visit - Eine außerirdische Begegnung

(DK, AUS, NOR, FIN, IR 2015; Michael Madsen)
Kontrollverlustängste von Ricardo Brunn
dvd-start: 03.02.2017

Hungerjahre - in einem reichen Land

(D 1980; Jutta Brückner)
Wachsende Versteinerungen von Wolfgang Nierlin
dvd/bluray-start: 02.01.2017

The Lady in the Car with Glasses and a Gun

(F/B 2015; Joann Sfar)
Edel-Retro von Bernd Kronsbein

kurzkritiken

Girl on the Train

(USA 2016; Tate Taylor)

Wer hat schon heute noch einen Gärtner?

von Drehli Robnik

Blair Witch

(USA 2016; Adam Wingard)

The Seventeen Year Witch

von Drehli Robnik

9 Songs

(GB 2004; Michael Winterbottom)

Sex. Sex. Sex.

von Dietrich Kuhlbrodt

ältere filme

King Kong

(USA, NZ 2005; Peter Jackson)

König - Dame - Turm

von Drehli Robnik

Chuckys Baby

(USA, RO, GB 2004; Don Mancini)

Glenda / Glen und der Rest der Bande

von Nicolai Bühnemann

Big Bad Man

(USA 1989; Carl Schenkel)

Tiefenentspannt durch Jamaika

von Nicolai Bühnemann

bücher

Wim Wenders: Die Pixel des Paul Cézanne und andere Blicke auf Künstler

Filmemacher Wim Wenders wird siebzig und veröffentlicht eine neue Textsammlung

von Wolfgang Nierlin

Matthias Wannhoff: Unmögliche Lektüren. Zur Rolle der Medientechnik in den Filmen Michael Hanekes

Denken wie Film

von Lukas Schmutzer

Robert Warshow: Die unmittelbare Erfahrung

Warshow ist im Kino

von Sven Jachmann

interviews

"Es ist schwerer geworden die inneren Konflikte der Menschen abzubilden"

Ein Gespräch mit dem Dokumentarfilmregisseur Andreas Voigt

von Ricardo Brunn

"Der europäische Film ist online nicht sichtbar"

Dr. Christian Bräuer, Geschäftsführer der Yorck-Kino GmbH, im Gespräch über den deutschen Kinomarkt

von Ricardo Brunn

"Extreme Charaktere in einem extremen Raum"

Im Gespräch mit Nikias Chryssos über seinen Film "Der Bunker"

von Wolfgang Nierlin

texte

Die besten Filme des Jahres 2016

And the winners are...

Arschgesichter, Disneykinder und poetische Überschüsse - Die Filme von Brian Yuzna und Stuart Gordon

Ein Dossier, sechs Verbeugungen

Tief im Westen tanzt der Kongress

Notizen zu Film & Musik

von Ulrich Kriest

comics

Wiedersehen mit einem Klassiker

Will Eisners Comic-Monument "Ein Vertrag mit Gott"

von Sven Jachmann

Der Blick im Rückspiegel

Zum Comic "Ein diabolischer Sommer"

von Johannes Binotto

Volltreffer

Walter Hills Graphic Novel "Querschläger"

von Johannes Binotto

kolumne

Angewandte Filmkritik

Episoden 1-13

von Jürgen Kiontke

Magische Momente #31

The Night of the Hunter (Die Nacht des Jägers)

von Klaus Kreimeier

Magische Momente #30

Im Juli

von Klaus Kreimeier

neuste kommentare

Ricardo Brunn schrieb am 24.3.2017 zu Affenkönig

Hallo Tom, danke für deinen Kommentar, aber was genau ist damit gemeint? Wie verhält sich das zur Kritik von Julia Olbrich?

Tom schrieb am 20.3.2017 zu Affenkönig

Man sieht den Schauspieler Hans Jochen Wagner zum Aufzug stürmen, nachdem er Sex auf dem Küchentisch hatte. Dabei sieht man, dass er eine Erektion hatte! Wenn der Aufzug dann oben ist, ist sein Penis wieder sch...

Ricardo Brunn schrieb am 28.2.2017 zu La La Land

Ja, das mit den Sternen ist immer so eine Sache. Ich versuche im Text häufig nur einzelne Aspekte aufzugreifen, die die Sterneanzahl darunter dann nicht zwingend reflektiert. Manchmal ist der Film insgesamt nicht ge...