filme 0-9 a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z     

Lost Highway

(USA 1997; Regie: David Lynch)

Mephisto mit Handy

foto: © concorde (blu-ray)
Faust im Medienzeitalter. Wie ist er heute denkbar? Wer, wenn nicht der richtungsweisende Regisseur David Lynch ist in der Lage, darüber Untersuchungen anzustellen? Er zeigt uns wieder einmal eine unausgesetzt klaustrophobische Welt mit dem Teufel als einem mit High-Tech ausgerüsteten Aufklärer des Bösen und Faust als einem verzweifelten Jazzmusiker, der Antworten erhält, von denen er nicht zu alpträumen wagte.

"Dick Laurent ist tot", sagt die Türsprechanlage. Fred Madison (Bill Pullman) kennt niemand mit diesem Namen, er weiß nicht, wer zu ihm gesprochen hat, aber er sieht aus, als habe er auf diese Botschaft gewartet ...

So beginnt David Lynchs Film "Lost Highway". Der Saxophonist Fred Madison und seine Frau Renee (Patricia Arquette) führen in einem bunkerähnlichen Haus eine gescheiterte Ehe. Renee hat offenbar Affären, die sie halbherzig kaschiert, Fred ist dabei ein verzweifelter, aber hilfloser Zuschauer. Als das Paar zwei anonyme Videofilme bekommt, auf denen nicht nur die Fassade seines Hauses zu erkennen ist, sondern eine gleitend schwebende Kamera in das Haus eindringt und das schlafende Paar beobachtet, ruft es die Polizei, die keine Einbruchsspuren feststellt.

Auf einer Party bei einem Bekannten Renees, dem zwielichtigen Andy (Michael Massee) (wiederum ein Bekannter Dick Laurents (!)), tritt ein zwergenhafter, grinsender Mann (laut credits: "Mystery Man" = Robert Blake) zu Fred und behauptet, gerade jetzt in seinem Haus zu sein. Zum Beweis reicht er ihm sein Handy und fordert ihn auf, ihn unter Freds eigener Nummer anzurufen, wo sich dieselbe Stimme meldet. Auf die Frage: "Wie sind Sie in mein Haus gekommen?" antwortet die Stimme: "Sie haben mich eingeladen. Es ist nicht meine Art, dort hin zu gehen, wo ich nicht erwünscht bin." Auf dem dritten Videoband, das er am nächsten Morgen erhält, sieht Fred in ungläubigem Schrecken sich selbst im Blutrausch bei der zerstückelten Leiche seiner Frau. Schneller Wechsel: Fred, als Mörder verurteilt, sitzt in einer Todeszelle, schlaflos und gepeinigt von quälenden Kopfschmerzen. Eines Morgens ist Fred verschwunden, doch in seiner Zelle findet sich Pete Dayton (Balthazar Getty), ein junger Automechaniker, der mangels einer rationalen Erklärung entlassen wird. Pete, der noch bei seinen Eltern lebt, normalerweise mit seiner Clique und seiner Freundin "um die Häuser zieht", hat sich seit jenem "Vorfall" offenbar verändert. Er interessiert sich plötzlich nicht mehr für seine Freundin Sheila (Natasha Gregson Wagner), sondern verliebt sich in Alice Wakefield (Patricia Arquette), Geliebte von Dick Laurent (Robert Loggia), auch "Mister Eddie" genannt, einem skrupellosen Pornofilmproduzenten. Alice (das wasserstoffblonde Pendant zur schwarzhaarigen Renee - siehe "Vertigo") verführt Pete zu einer heimlichen Affäre und überredet ihn kaltblütig, mit dem Ziel eines Lebens in finanzieller Unabhängigkeit, gemeinsam mit ihr Andy in dessen Haus zu berauben, der beim dabei entstehenden Handgemenge getötet wird. Nach dem Geschlechtsakt im Wüstensand, wo sie auf einen ihr bekannten Hehler warten, gesteht Pete Alice seine Sehnsucht: "Ich will dich!"- "Du wirst mich niemals kriegen!", returniert die Eiskalte und in diesem Moment verwandelt sich Pete Dayton zurück in Bill Madison. Wie im Rausch einer Wahrheitsdroge laufen die letzten Bilder ab: Alice verschwindet in der Hütte des Hehlers, Fred der ihr folgt, findet dort den mysteriösen Zwerg, der eine Videokamera auf ihn richtet und ihn nach seinem Namen fragt, plötzlich ist Fred im "Lost Highway Hotel", wo er Dick Laurent beim apres sex mit Renee (nicht Alice) ertappt, er schleppt ihn in die Wüste, wo er ihm mit einem vom Zwerg gereichten Messer die Kehle aufschlitzt und schließlich der Zwerg selbst ihm einen Kopfschuss verabreicht. Am Schluss sehen wir Fred allein mit der Leiche. Morgens fährt er bei seinem Haus vor, drückt den Klingelknopf und sagt: "Dick Laurent ist tot." Für Fred Nr.1 beginnt die Geschichte von vorn, für Fred Nr.2 geht sie weiter auf der Flucht vor Polizeiwagen, aber anstatt in den Tag rast er ziellos seinen "Lost Highway" hinab in eine ewig anmutende Nacht, mit dem Schrei eines Wahnsinnigen ... Der Teufelskreis hat sich geschlossen, der Weg heraus ist der in die ewige Verdammnis, die Hölle.

Der besondere Reiz Lynch′scher Filme liegt in in der großen Bandbreite ihrer Interpretationsmöglichkeiten. David Lynch ist unter den zeitgenössischen Regisseuren der Kenner menschlicher Alpträume, der Spion des Unbewussten, und weil er so virtuos auf der Klaviatur unserer Ängste spielt, kann die Inhaltsangabe eines Lynch-Films nicht einmal erahnen lassen, was er beim konkreten Zuschauer auslöst. Unter brachialem Einsatz assoziationsgeladener Bilder, Geräusche und Töne kommuniziert Lynch mit dem Persönlichsten des Einzelnen. Daher kann ein auch nur andeutungsweiser Anspruch auf Allgemeingültigkeit bei einer Lynch-Rezension kaum erhoben werden, und deshalb ist folgendes ein dezidiert persönlicher Annäherungsversuch:

"Lost Highway" handelt von der Hölle. Von der Hölle vor und nach dem Teufelspakt. Von der Hölle des Lebens in einer "alltäglichen" Unausweichlichkeit, von der Trennung vom Leben, der Vergeblichkeit der Liebe und der Isolation. Die Einsamkeit eines Paares in seiner Partnerschaft, in seinem Haus, in dessen Dunkelheit es sich zu verlieren droht, das mit seinen dicken Mauern und schießschartenartigen Fenstern anscheinend Sicherheit geben soll, aber jede Lebendigkeit erstickt. Und nun der Faustruf nach Entgrenzung. Wie eine verzweifelte Beschwörung diabolischer Mächte klingt Freds Saxophonsolo, und das Videoband belegt: Der Geladene ist schon da, ihm zu helfen - und ihn zu observieren. Aus dem Pudel ist eine Überwachungskamera geworden. Freds größte Sehnsucht, die verlorene Geliebte wieder zu gewinnen, wird ihm erst im Körper des jüngeren Pete erfüllt, der durch die Inkarnation zu seinem heimlichen Werkzeug geworden ist. Pete ist draußen in der Welt, und durch ihn hat Fred Zugang zu den Mächten, die Renee/Alice verführt und sie ihm geraubt haben. Es sind - wie so oft bei Lynch - böse, dunkle Kreaturen, hier verkörpert durch Dick Laurent und Andy, die offenbar (Snuff)-Pornos produzieren. Sie stehen für eine dekadente, gewalttätige Seite der Welt, und sie stehen mit dem Teufel im Bunde "Sie und ich, Mister, wir stellen all die anderen Scheißkerle bei weitem in den Schatten" sagt Laurent noch mit durchgeschnittener Kehle zum zwergenhaften Mephisto. Aber der Teufel, vertraglich nun auch Fred verpflichtet, gibt Laurent die Todeskugel, nachdem er Fred die ganze Wahrheit über Renee (Alice) und das erdrückende Ausmaß ihrer Verstrickung offengelegt hat. Der Teufel legt seine Machenschaften dar. Er hat sein Versprechen gehalten: Er hat Fred seine Geliebte zurück gegeben, und er hat ihm die Mittel gegeben, sie den Klauen ihrer bösen Herren zu entreissen. Doch am Ende ist auch sie böse, und zugleich mit seinem Einblick in und seiner aktiven Einflussnahme auf das Böse ist Fred (Pete) selbst zum Mörder, ein Teil des Bösen geworden und verloren.

Während der Hergang des ersten Teils im düster-beschaulichen Stil älterer Lynch-Werke ("Blue Velvet") geschildert wird, explodiert der zweite Teil auf grelle, plakative Weise, unterlegt mit aggressiver, emotionsgeladener, viele Szenen dominierender Popmusik von Marilyn Manson (auch als Nebendarsteller in einem Snuff-Video zu sehen), Lou Reed, Rammstein, David Bowie und anderen: eine Reminiszenz an die Schnelligkeit und Zerrissenheit des MTV-Zeitalters. Lynch hat sich nie gescheut, Mythen (Presley/Brando in "Wild at Heart") und populäre Erzählformen von Film und Fernsehen, (wie z.B. in "Twin Peaks" die Teenagerserie) zu zitieren und benutzen, sie collagenhaft als Textur ein- und zusammen zu setzen, und durch das Aufeinanderprallen verschiedener, kontrastierender Klischees der Populärkulturgeschichte kompromittiert er die Unzulänglichkeit unserer Erinnerungskohärenz auch in "Lost Highway". Lynch zeigt: Unsere Weltwahrnehmung ist immer auch eine gemachte, virtuelle, zusammengesetzt aus Genres, Mythen, Klischees, Folien.

Unterlegt mit Gangsterfilmmusik der sechziger Jahre gibt Robert Loggia grandios das Urklischee des knallharten, aber auch (typisch Lynch) schwer psychopathischen Gangsterbosses, Patricia Arquette bedient das Gangsterbraut-Image - und plötzlich zerspringen die Eindeutigkeiten in verstörend grellen Bilder- und Soundattacken.

Die Welt, die uns hier vorgeführt wird, ist durchsetzt mit Versatzstücken massenmedialer Erfahrungen. Deshalb geht es bei "Lost Highway" auch um Erzählweisen von Geschichten und um Weltwahrnehmung, die sich aus diesen Erzählweisen rekrutiert, bzw. um deren Entlarvung. Wenn wir in einer Welt des auch emotionalen Informationüberflusses leben, dann gibt es auch einen Deutungs- und Entwirrungsbedarf der überforderten Psyche. Lynch leistet im Großen, was im Kleinen nur den Träumen überlassen bleibt: Furcht- und kompromisslos schöpft er Interpretationen aus dem Unbewussten und wirft sie mit Gewalt einer gewaltigen, tendenziell gewalttätigen und unüberschaubaren (Kino- und Fernseh-)Realität entgegen.

Anmerkung für Lynch-Freunde: Jack Nance, unvergessener Darsteller des Henry Spencer in "Eraserhead", hatte in "Lost Highway" seinen letzten Filmauftritt (als Phil, Kollege von Pete in der Autowerkstatt). Er starb 1996, kurz nach den Dreharbeiten, 53-jährig an den Folgen einer Schlägerei vor einem Doughnut-Geschäft.

Andreas Thomas

Benotung des Films: (9/10)
Benotung der Blu-ray: (5/10)


Lost Highway
OT: Lost Highway
USA 1997 - 135 min.
Regie: David Lynch - Drehbuch: Barry Gifford, David Lynch - Produktion: Deepak Nayar, Tom Sternberg, Mary Sweeney - Kamera: Paul Hughen - Schnitt: Mary Sweeney - Musik: Barry Adamson, Angelo Badalamenti, David Bowie, Billy Corgan, David Lynch, Marilyn Manson, Lou Reed, Trent Reznor, Rammstein - Verleih: Concorde (Blu-ray) - Besetzung: Bill Pullman, Patricia Arquette, Balthazar Getty, Jack Nance, Henry Rollins, Robert Blake, Natasha Gregson Wagner, Gary Busey, Robert Loggia, Marilyn Manson, Richard Pryor, Lucy Butler
Kinostart (D): 10.04.1997
Blu-ray-Start (D): 05.05.2011

IMDB-Link: http://www.imdb.com/title/tt0116922/

Details zur Blu-ray:
Bild: 2,35:1 - Sprache: Deutsch, Englisch (DTS-HD 5.1) - Untertitel: Deutsch - Extras: Making of (9 Min.), Interview mit David Lynch (5 Min.), Trailer - FSK: ab 16 Jahre - Verleih: Concorde

Artikel teilen:          


Kommentare


Einträge: 0
im kino:aktuelldemnächst
kinostart: 23.03.2017

Life

(USA 2016; Daniel Espinosa)
Schwerelos schwebender Socken-Schocker von Drehli Robnik

Power Rangers

(USA 2017; Dean Israelite)
Brands as Friends - Widerspruchslose Warensubjekte machen mobil von David Auer
kinostart: 09.03.2017

Kong: Skull Island

(USA 2017; Jordan Vogt-Roberts)
Nicht King, nicht Fleisch, aber viel Fell, viel Hass und Ping Pong von Drehli Robnik

Moonlight

(USA 2016; Barry Jenkins)
Keine Kompromisse von Marit Hofmann
kinostart: 02.03.2017

Certain Women

(US 2016; Kelly Reichardt)
Äußere Ferne, innere Verlassenheit von Wolfgang Nierlin

Der junge Karl Marx

(FR, DE, BE 2016; Raoul Peck)
Marx mag´s brav (und ist doch Projektprankster) von Drehli Robnik

Der junge Karl Marx

(FR, DE,BE 2016; Raoul Peck)
Glück des Aufbegehrens von Wolfgang Nierlin

Der junge Karl Marx

(FR, DE, BE 2016; Raoul Peck)
Was macht der Finger in der Webmaschine? von Jürgen Kiontke

Logan

(USA 2017; James Mangold)
Alte Männer danken ab - Re-/Generationswechsel im Popkultur-Refugium von David Auer
kinostart: 23.02.2017

A Cure for Wellness

(USA, D 2017; Gore Verbinski)
Gore dreht auf - und Aale zittern von Drehli Robnik

Boston

(USA 2016; Peter Berg)
Armes Amerika! Tod, Cops, Trost, Lob, Stolz - Boston (eine rechtspopulistische Actionperle) von Drehli Robnik

Hitlers Hollywood

(DE 2016; Rüdiger Suchsland)
Ästhetik der Verführung von Wolfgang Nierlin
kinostart: 16.02.2017

Elle

(FR, DE, BE 2016; Paul Verhoeven)
Angstlust von Wolfgang Nierlin

Elle

(FR, D, BE 2016; Paul Verhoeven)
Katzen, Menschen, Vergewaltigungen von Nicolai Bühnemann

T2 Trainspotting

(GB 2017; Danny Boyle)
Booooooooooy von Ricardo Brunn
kinostart: 09.02.2017

Fifty Shades of Grey - Gefährliche Liebe

(USA 2017; James Foley)
Shades of Verwertung von Jürgen Kiontke

The LEGO Batman Movie

(USA/DK 2017; Chris McKay)
Zusammen ist man weniger allein, oder: Brothers in Crime von David Auer
kinostart: 02.02.2017

The Salesman

(IR, FR 2016; Asghar Farhadi)
Der schuldige Mensch von Wolfgang Nierlin
auf dvd:aktuelldemnächst
Zurzeit keine Einträge
dvd/bluray-start: 28.03.2017

Ich, Daniel Blake

(GB/F/BEL 2016; Ken Loach)
Im Einhornland von Jürgen Kiontke
dvd/bluray-start: 27.03.2017

Arrival

(USA 2016; Dennis Villeneuve)
Aliens verstehen? SciFi als Üben im Trüben von Drehli Robnik
dvd/bluray-start: 24.03.2017

Bedeviled: Das Böse geht online

(USA 2016; Abel Vang, Burlee Vang)
The only thing to fear von Nicolai Bühnemann
dvd/bluray-start: 23.03.2017

Frantz

(DE/FR 2016; François Ozon )
Die Farbe der Lüge von Wolfgang Nierlin
dvd/bluray-start: 10.03.2017

Alles was kommt

(F/D 2016; Mia Hansen-Løve)
Zerbrechliches Leben von Wolfgang Nierlin
dvd/bluray-start: 09.03.2017

Tschick

(D 2016; Fatih Akin)
Ihr wisst doch, was ich meine! von Ricardo Brunn
dvd/bluray-start: 03.03.2017

Marketa Lazarová

(CSSR 1967; František Vlácil)
Stabile Ordnung der Gewalt von Wolfgang Nierlin
dvd/bluray-start: 02.03.2017

Nebel im August

(D/AT 2016; Kai Wessel)
Ein Denkmal von Dietrich Kuhlbrodt
dvd/bluray-start: 23.02.2017

American Honey

(GB/USA 2016; Andrea Arnold)
Verlorene Verlierer von Wolfgang Nierlin

American Honey

(USA/GB 2016; Andrea Arnold )
Ökonomisierung der Freiheit von Ricardo Brunn
dvd/bluray-start: 17.02.2017

The Visit - Eine außerirdische Begegnung

(DK, AUS, NOR, FIN, IR 2015; Michael Madsen)
Kontrollverlustängste von Ricardo Brunn
dvd-start: 03.02.2017

Hungerjahre - in einem reichen Land

(D 1980; Jutta Brückner)
Wachsende Versteinerungen von Wolfgang Nierlin
dvd/bluray-start: 02.01.2017

The Lady in the Car with Glasses and a Gun

(F/B 2015; Joann Sfar)
Edel-Retro von Bernd Kronsbein

kurzkritiken

A United Kingdom

(USA, GB 2016; Amma Asante)

Gerührt und verführt zur Gleichheit

von Drehli Robnik

The Ides of March - Tage des Verrats

(USA 2011; George Clooney)

Politische Archetypen

von Andreas Busche

Riverbanks

(GR / D / T 2015; Panos Karkanevatos)

Liebe auf der Flüchtlingsroute

von Jürgen Kiontke

ältere filme

King Kong

(USA, NZ 2005; Peter Jackson)

König - Dame - Turm

von Drehli Robnik

Chuckys Baby

(USA, RO, GB 2004; Don Mancini)

Glenda / Glen und der Rest der Bande

von Nicolai Bühnemann

Big Bad Man

(USA 1989; Carl Schenkel)

Tiefenentspannt durch Jamaika

von Nicolai Bühnemann

bücher

Wim Wenders: Die Pixel des Paul Cézanne und andere Blicke auf Künstler

Filmemacher Wim Wenders wird siebzig und veröffentlicht eine neue Textsammlung

von Wolfgang Nierlin

Matthias Wannhoff: Unmögliche Lektüren. Zur Rolle der Medientechnik in den Filmen Michael Hanekes

Denken wie Film

von Lukas Schmutzer

Robert Warshow: Die unmittelbare Erfahrung

Warshow ist im Kino

von Sven Jachmann

interviews

"Es ist schwerer geworden die inneren Konflikte der Menschen abzubilden"

Ein Gespräch mit dem Dokumentarfilmregisseur Andreas Voigt

von Ricardo Brunn

"Der europäische Film ist online nicht sichtbar"

Dr. Christian Bräuer, Geschäftsführer der Yorck-Kino GmbH, im Gespräch über den deutschen Kinomarkt

von Ricardo Brunn

"Extreme Charaktere in einem extremen Raum"

Im Gespräch mit Nikias Chryssos über seinen Film "Der Bunker"

von Wolfgang Nierlin

texte

Die besten Filme des Jahres 2016

And the winners are...

Arschgesichter, Disneykinder und poetische Überschüsse - Die Filme von Brian Yuzna und Stuart Gordon

Ein Dossier, sechs Verbeugungen

Tief im Westen tanzt der Kongress

Notizen zu Film & Musik

von Ulrich Kriest

comics

Wiedersehen mit einem Klassiker

Will Eisners Comic-Monument "Ein Vertrag mit Gott"

von Sven Jachmann

Der Blick im Rückspiegel

Zum Comic "Ein diabolischer Sommer"

von Johannes Binotto

Volltreffer

Walter Hills Graphic Novel "Querschläger"

von Johannes Binotto

kolumne

Angewandte Filmkritik

Episoden 1-13

von Jürgen Kiontke

Magische Momente #31

The Night of the Hunter (Die Nacht des Jägers)

von Klaus Kreimeier

Magische Momente #30

Im Juli

von Klaus Kreimeier

neuste kommentare

Ricardo Brunn schrieb am 24.3.2017 zu Affenkönig

Hallo Tom, danke für deinen Kommentar, aber was genau ist damit gemeint? Wie verhält sich das zur Kritik von Julia Olbrich?

Tom schrieb am 20.3.2017 zu Affenkönig

Man sieht den Schauspieler Hans Jochen Wagner zum Aufzug stürmen, nachdem er Sex auf dem Küchentisch hatte. Dabei sieht man, dass er eine Erektion hatte! Wenn der Aufzug dann oben ist, ist sein Penis wieder sch...

Ricardo Brunn schrieb am 28.2.2017 zu La La Land

Ja, das mit den Sternen ist immer so eine Sache. Ich versuche im Text häufig nur einzelne Aspekte aufzugreifen, die die Sterneanzahl darunter dann nicht zwingend reflektiert. Manchmal ist der Film insgesamt nicht ge...