filme 0-9 a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z     

Zwei Tage, eine Nacht

(Belgien / Frankreich / Italien 2014; Regie: Jean-Pierre Dardenne, Luc Dardenne)

Nochmal das bereits Angerissene ...

foto: © alamode
Jaja, die Dardennes, man weiß nicht, wofür man sie mehr lieben soll, für ihre humanistische Einstellung oder für ihre Fähigkeit, gute Filme zu drehen. Manchmal trifft beides bei ihnen trefflich zusammen, und dann haben wir großes Kino: "Rosetta", "Das Versprechen", "Der Junge mit dem Fahrrad". Manchmal überwiegt das Sendungsbewusstsein, das Bedürfnis, eine Botschaft zu übermitteln: "Lornas Schweigen" ist da ein Beispiel, bei dem mir zu penetrant unter die Nase gerieben wurde, wie verdammt wenig so ein Mensch im freien Spiel der ökonomischen Triebkräfte wert ist. Am besten hat sich ihr Kino immer dann bewährt, wenn das komplette kapitalistische Weltganze sich aus einer ganz kleinen und individuellen Problemgemengelage wie von selbst entwickelt und erklärt hat, wie es etwa bei "Rosetta" musterhaft vorgeführt wurde.

"Rosetta" ist auch das Stichwort und der wichtigste Bezug zum neuen Film von den Brüdern Jean-Pierre und Luc Dardenne, denn "Zwei Tage, eine Nacht" liegt die gleiche Ausgangssituation wie 1999 dem Film "Rosetta" zu Grunde. Das Thema: der Kampf aller um zu wenige Arbeitsplätze für alle, also die künstliche Erzeugung von Konkurrenzverhalten, das Provozieren der egoistischen Kräfte, das gleichzeitige Aufspalten von Gemeinschaft zum Zweck der Dienstbarmachung, sprich: Ausbeutung der werktätigen Bevölkerung. Was für ein Spaß. Welche Filme ermöglichen heute noch ein dermaßen leichtgängiges Fluidieren ins marxistische Vokabular? Und wie wenige Filme nur sprechen heute noch von dem, was ja Grundlage und Spirit des kapitalistischen, also unseres alle und alles prägenden Wirtschaftssystems ist? So als wären das System und seine inhumanen Grundzüge und Auswirkungen allein schon dadurch human bzw. darüber nachzudenken dadurch tabu geworden, dass es kaum mehr ein nominelles, sprich ernstnehmbares, Gegenmodell, wie etwa einen Sozialis- oder Kommunismus dazu mehr gibt, denn wie auch immer -mus, Freunde: Diktatur ist Diktatur.

Umso schöner, wenn es noch Leute gibt, die trotzdem weiter über diesen anderen -mus nachdenken, der weiter (und hemmungsloser) existiert und weiter und mehr Probleme bereitet, und schön auch, dass dieses Nachdenken eben nicht ein dogmatisches Nachdenken ist, sondern eines, das deshalb Erkenntnis ermöglicht, weil es, günstigstenfalls, Argumente fallen lässt, die vielleicht rhetorisch passen würden, aber manchmal nur partiell einer Wirklichkeit entsprechen können. Das Nachdenken endet eben so nicht.  

Womit wir zunächst wieder bei "Rosetta" wären, der physischen Abbildung von Prekariat durch ein bis dato (1999) neues physisches Kino, Rosetta, eine in Armut lebende junge Frau, die um jeden Preis ihre Würde erhalten / erlangen möchte, in Form eines Arbeitsplatzes, die aber immer nur lernt, dass in unserer Art von Gemeinschaft niemandem irgend etwas zusteht, und dass sie mit allen Mitteln für ihr Ziel zu kämpfen hat, wenn es sein muss, auch gegen ihren besten Freund, wenn es sein muss, auch mit dem Mittel des Tötens.

"Rosetta", der Film, hatte schon damals spürbar klar gemacht, wie hart der Kampf ums Überleben geführt werden muss, wenn er den Gesetzen des Arbeitsmarktes entsprechen will, und diese These eindringlich bis zum Ersticken - oder bis zur Atemlosigkeit illustriert.

Man könnte sagen, mit der Heldin Sandra aus "Zwei Tage, eine Nacht" lebt "Rosetta" weiter, aber transformiert ins Ideelle, man könnte sagen, es geht nicht mehr um die Körper, die sich gegeneinander Geltung verschaffen, es geht um Ideen, die inkompatibel zu sein scheinen, und es geht um das Prinzip Hoffnung.

Sandra (die mit dunklen Augenringen versehene Marion Cotillard ("La vie en rose" [2007]), eine junge Mutter von zwei Kindern, war gerade länger in ihrer Probezeit krankgeschrieben, aber just im Moment, als sie von ihren Depressionen geheilt ist und anfangen will, wieder zu arbeiten, erklärt ihr Arbeitgeber (auch eine dieser, wie bei "Rosetta" zu Beginn, virtuell erscheinenden Produktionsstätten, in denen die Arbeiter Schutzanzüge tragen, um ihre Produkte - in diesem Fall womöglich Solarzellen - nicht mit Menschenviren zu infizieren) ihre noch vorläufige Anstellung für entbehrlich, und er wälzt netterweise (und idealiter dardennesches Sozial-Exempel) die Entscheidung, ob sie gehen oder bleiben soll, auf Sandras 18 Kollegen ab: Im Falle, dass man ihren Arbeitsplatz einspare, ergebe sich eine einmalige Bonuszahlung von 1000 Euro pro verbleibendem/r Mitarbeiter/in. Und so sollen die Kollegen selbst entscheiden, was sie wollen, das Geld oder einer noch relativ unbekannten Kollegin ihren Arbeitsplatz erhalten.

Wie immer bei den Dardennes, setzt die Handlung ohne große Vorrede oder Einführung in dem Moment ein, als eine erste Abstimmung ohne ihr Wissen schon stattgefunden und sich gegen sie gewendet hat, und nur einer treuen Kollegin und der Unbeirrbarkeit ihre Mannes (gespielt vom auch in "Rosetta" schutzengelgleichen Fabrizio Mongione) hat die fragile Sandra zu verdanken, dass sie erstens die moralische Unterstützung erfährt, die sie braucht, um zunächst einen Aufschub von einem Wochenende für eine zweite Abstimmung zu erwirken, und dann aber erst recht, um den Mut und die Kraft zu besitzen, jeden einzelnen dieser Kollegen persönlich mit der Tragweite ihrer Wahl zu konfrontieren, indem sie sie darum bittet, für sie, Sandra, also für die Erhaltung ihrer Lebensgrundlage und gegen die Lösung mancher eigener finanzieller Engpässe, zu stimmen.

Standen in "Rosetta" die Unmenschlichkeit des Lebens ohne Arbeitsplatz und die Härte des freien Arbeitsmarktes im Mittelpunkt der Untersuchung, so setzt "Zwei Tage, eine Nacht" diese Untersuchung eher als gegeben und als erfahren voraus und ergänzt sie nun, gewissermaßen als Fortsetzung der Phänomenologie einer allgemeinen Arbeitsethik, um die Frage nach einer möglichen Utopie. Der Film fragt konkret: Ist eine gerechtere und menschlichere Arbeitswelt heute oder überhaupt denkbar und möglich, und wenn ja, welche Voraussetzungen sind dafür bei jedem Einzelnen notwendig? Mit anderen Worten: Wie groß ist der Zusammenhalt zwischen den Kollegen / Menschen oder wie groß könnte er sein? Lässt sich eine andere, gerechtere Ökonomie überhaupt vorstellen ohne ein Opfer jedes einzelnen für den anderen?

Indem der Film der Frage nach diesem Opfer in exakt 18 Fällen nachgeht, spielt er sie so variantenreich durch, dass praktisch für jeden Zuschauer seine Option dabei sein müsste, wobei wir natürlich spätestens merken, dass Sandra nicht diese Kollegen, sondern die Dardennes unablässig uns fragen: Würdet ihr einen Menschen in die Arbeitslosigkeit gehen lassen, nur für diesen euren, vorübergehenden, persönlichen Vorteil? Natürlich würden wir nicht, gell?

Ein kleines Problem dabei ist, dass der Film anscheinend selbst der strategieimmanenten Konkurrenzideologie des Neoliberalismus ("Entweder der / die oder ich!") zum Teil folgt bzw. genauso auf sie hereinfällt, wie die, deren Entscheidungsprozess sie zugedacht ist, nämlich Sandras Kollegen (bzw. ein Großteil der freien Arbeitskräfte auf dem freien Arbeitsmarkt). Denn soziale Gerechtigkeit muss ja gar nicht zwangsläufig eine Frage des Opfers, des Verzichts oder gar der freiwilligen Armut der sich solidarisierenden Rest-Menschheit bedeuten, so wie es die Chefs von Sandras Firma suggerieren wollen, denn wenn man mal berücksichtigt, wie ungleich die Reichtümer heutzutage verteilt sind, ist sicherlich ganz schön viel für jeden (in der Welt) übrig.

Und so kommt es, dass bei der Frage des hier idealisierten freiwilligen Verzichts, des selbstlosen Opfers, unterschwellig eine christliche Kopfnote mitschwingt, die sich, man spürt es sukzessive und peu a peu, zu anderen gesellt, die der Film bereits vorher etabliert hatte: Sind nicht seine Grundfragen die nach den drei Theologischen Tugenden? Basiert nicht die Idee des Films auf der Idee des Glaubens (an das Gute im Menschen, das Göttliche)? Wird Sandra nicht durch die übermenschliche Liebe ihres Mannes durch die wohl schwierigsten Stunden ihres Lebens begleitet? Ist es nicht die Hoffnung allein, die ihr dazu verhilft, ihren Kampf darum, als Mensch wahrgenommen (angenommen) zu werden, nicht aufzugeben?

Hier tritt das oben bereits Angerissene ein: Die Entwicklung der Dardenne-Filme von einem (übrigens auch immer schon ethischen) Kino über existenziell und physisch determinierte Situationen des Menschseins hin zu einem Kino von Realität, konfrontiert und bewältigt (?) mit (christlichem) Ideal. Wenn es so sein sollte, dass die christliche Theologie die grundlegenden menschlichen Fragen treffend zu illustrieren im Stande sei, und sie nicht, umgekehrt, eher an den grundlegenden menschlichen Fragen zu Gunsten ihrer Ideologie geschraubt habe, dann ruhe mein Segen auf den neueren Dardenne-Tendenzen.

Aber muss es sein, dass mir die Auflösung eines weitgehend spannenden und wieder mal wahrlich engagierten Dardenne-Films das Gefühl gibt, ich müsse von ihm zusätzlich ob seiner inhärenten Moral belehrt werden? Ich weiß nicht und gebe 7 bis 8 Punkte, was sich in unseren filmgazetten-Standardbewertungen nicht widerspiegelt.

Andreas Thomas

Benotung des Films: (8/10)


Zwei Tage, eine Nacht
OT: Deux jours, une nuit
Belgien / Frankreich / Italien 2014 - 95 min.
Regie: Jean-Pierre Dardenne, Luc Dardenne - Drehbuch: Jean-Pierre Dardenne, Luc Dardenne - Produktion: Peter Bouckaert, Jean-Pierre Dardenne, Luc Dardenne - Kamera: Alain Marcoen - Schnitt: Marie-Hélène Dozo - Verleih: Alamode - FSK: ab 6 Jahre - Besetzung: Marion Cotillard, Olivier Gourmet, Fabrizio Rongione, Catherine Salée, Christelle Cornil
Kinostart (D): 30.10.2014
DVD-Start (D): 13.03.2015

IMDB-Link: http://www.imdb.com/title/tt2737050/

Details zur DVD:
Sprache: Deutsch, Französisch (Dolby Digital 5.1) - Extras: Interview mit Marion Cotillard und mit den Brüdern Dardenne, Trailer, Wendecover - Verleih: Alamode Film

Artikel teilen:          


Kommentare


Einträge: 0
im kino:aktuelldemnächst
kinostart: 25.05.2017

Song to Song

(US 2017; Terrence Malick)
Häutungen von Wolfgang Nierlin
kinostart: 18.05.2017

National Bird

(USA 2016; Sonia Kennebeck)
Sind so viele Drohnen... von Jürgen Kiontke

Nocturama

(BE/DE/FR 2016; Bertrand Bonello)
Terror als surrealistische Geste von Ulrich Kriest

Nocturama

(FR/DE/BE 2016; Bertrand Bonello)
Krankheit zum Tode von Wolfgang Nierlin
kinostart: 11.05.2017

Das Ende ist erst der Anfang

(BE/FR 2015; Bouli Lanners)
Gegen die Angst immer geradeaus von Wolfgang Nierlin

Rückkehr nach Montauk

(DE, FR, IE 2017; Volker Schlöndorff)
Tier mit wechselnden Standpunkten von Wolfgang Nierlin
kinostart: 04.05.2017

Get Out

(USA 2017; Jordan Peele)
Black Lives Matter, White Lies Splatter von Drehli Robnik

Get Out

(USA 2017; Jordan Peele)
Kollektiver Albtraum der amerikanischen Zivilgesellschaft von Nicolai Bühnemann

Get Out

(USA 2017; Jordan Peele)
The Horror, the horror von Marit Hofmann

Victoria - Männer & andere Missgeschicke

(FR 2016; Justine Triet)
Selten innerer Frieden von Wolfgang Nierlin
kinostart: 27.04.2017

Der traumhafte Weg

(DE 2016; Angela Schanelec)
Trost durch Schönheit von Wolfgang Nierlin

Die Schlösser aus Sand

(FR 2015; Olivier Jahan)
Lauter Abschiede und ein Neubeginn von Wolfgang Nierlin

Guardians of the Galaxy Vol. 2

(USA 2017; James Gunn)
Daddy Issues im Familien-Business von David Auer
kinostart: 20.04.2017

CHiPs

(USA 2017; Dax Shepard)
Aufgemotzt und angepatzt von Drehli Robnik

The Bye Bye Man

(USA 2016; Stacy Title)
Tabunamensspuk und weißer Wahn in weitem Raum von Drehli Robnik

The Founder

(USA 2016; John Lee Hancock)
Von San Bernardino um die Welt mit dem (Nicht-)Gründer Kleptokapitalisten-Kroc von Nicolai Bühnemann
kinostart: 13.04.2017

40 Tage in der Wüste

(US 2015; Rodrigo García )
Möglichkeiten der Befreiung von Wolfgang Nierlin

Verleugnung

(USA, GB 2016; Mick Jackson)
Passt! von Dietrich Kuhlbrodt
kinostart: 06.04.2017

Battle Royale (WA)

(J 2000; Kinji Fukasaku)
Nepper, Schlepper, Kinderfänger von Nicolai Bühnemann

Tiger Girl

(DE 2016; Jakob Lass)
Destruktive Selbstfindung von Wolfgang Nierlin
auf dvd:aktuelldemnächst
Zurzeit keine Einträge
dvd-start: 26.05.2017

Dieses Sommergefühl

(F/D 2016; Mikhaël Hers)
Media vita in morte sumus von Ulrich Kriest

Dieses Sommergefühl

(FR, DE 2016; Mikhaël Hers)
Die Leere nach dem Tod von Wolfgang Nierlin
dvd/bluray-start: 19.05.2017

Humanoid

(USA 2016; Joey Curtis)
Endlose Schlachten im ewigen Eis von Nicolai Bühnemann
bluray-start: 19.05.2017

Kein Platz für wilde Tiere / Serengeti darf nicht sterben

(D 1956; Bernhard Grzimek, Michael Grzimek / Bernhard Grzimek)
Afrikabilder von Nicolai Bühnemann
dvd/bluray-start: 28.04.2017

Battle Royale (WA)

(J 2000; Kinji Fukasaku)
Nepper, Schlepper, Kinderfänger von Nicolai Bühnemann
dvd/bluray-start: 21.04.2017

Nacktbaden - Manche bräunen, andere brennen

(GR/DE 2016; Argyris Papadimitropoulos)
Tragödie eines lächerlichen Mannes von Wolfgang Nierlin

Nacktbaden - Manche bräunen, andere brennen

(GR/D 2016; Argyris Papadimitropoulos)
Fehlgeleitete Besessenheit im Partyparadies von Nicolai Bühnemann

Spring Awakening

(GR 2015; Constantine Giannaris)
Fotoalbum der Rebellion von Nicolai Bühnemann

The Runaround - Die Nachtschwärmer

(USA 2017; Gavin Wiesen)
L.A. mit Eigenleben von Nicolai Bühnemann
dvd/bluray-start: 28.03.2017

Ich, Daniel Blake

(GB/F/BEL 2016; Ken Loach)
Im Einhornland von Jürgen Kiontke
dvd/bluray-start: 27.03.2017

Arrival

(USA 2016; Dennis Villeneuve)
Aliens verstehen? SciFi als Üben im Trüben von Drehli Robnik
dvd/bluray-start: 24.03.2017

Bedeviled: Das Böse geht online

(USA 2016; Abel Vang, Burlee Vang)
The only thing to fear von Nicolai Bühnemann
dvd/bluray-start: 23.03.2017

Frantz

(DE/FR 2016; François Ozon )
Die Farbe der Lüge von Wolfgang Nierlin
dvd/bluray-start: 10.03.2017

Alles was kommt

(F/D 2016; Mia Hansen-Løve)
Zerbrechliches Leben von Wolfgang Nierlin
dvd/bluray-start: 09.03.2017

Tschick

(D 2016; Fatih Akin)
Ihr wisst doch, was ich meine! von Ricardo Brunn
dvd/bluray-start: 03.03.2017

Marketa Lazarová

(CSSR 1967; František Vlácil)
Stabile Ordnung der Gewalt von Wolfgang Nierlin
dvd/bluray-start: 02.03.2017

Nebel im August

(D/AT 2016; Kai Wessel)
Ein Denkmal von Dietrich Kuhlbrodt

kurzkritiken

Riverbanks

(GR / D / T 2015; Panos Karkanevatos)

Liebe auf der Flüchtlingsroute

von Jürgen Kiontke

America's Sweethearts

(USA 2001; Joe Roth)

Satire als Flaschenkorken

von Marit Hofmann

9 Songs

(GB 2004; Michael Winterbottom)

Sex. Sex. Sex.

von Dietrich Kuhlbrodt

ältere filme

Kein Platz für wilde Tiere / Serengeti darf nicht sterben

(D 1956; Bernhard Grzimek, Michael Grzimek / Bernhard Grzimek)

Afrikabilder

von Nicolai Bühnemann

Gerhard Richter Painting

(D 2011; Corinna Belz)

Grauer Star

von Ricardo Brunn

A Serious Man

(USA 2009; Ethan Coen, Joel Coen )

Please, accept the mystery!

von Ricardo Brunn

bücher

Wim Wenders: Die Pixel des Paul Cézanne und andere Blicke auf Künstler

Filmemacher Wim Wenders wird siebzig und veröffentlicht eine neue Textsammlung

von Wolfgang Nierlin

Matthias Wannhoff: Unmögliche Lektüren. Zur Rolle der Medientechnik in den Filmen Michael Hanekes

Denken wie Film

von Lukas Schmutzer

Robert Warshow: Die unmittelbare Erfahrung

Warshow ist im Kino

von Sven Jachmann

interviews

"Es ist schwerer geworden die inneren Konflikte der Menschen abzubilden"

Ein Gespräch mit dem Dokumentarfilmregisseur Andreas Voigt

von Ricardo Brunn

"Der europäische Film ist online nicht sichtbar"

Dr. Christian Bräuer, Geschäftsführer der Yorck-Kino GmbH, im Gespräch über den deutschen Kinomarkt

von Ricardo Brunn

"Extreme Charaktere in einem extremen Raum"

Im Gespräch mit Nikias Chryssos über seinen Film "Der Bunker"

von Wolfgang Nierlin

texte

Die besten Filme des Jahres 2016

And the winners are...

Arschgesichter, Disneykinder und poetische Überschüsse - Die Filme von Brian Yuzna und Stuart Gordon

Ein Dossier, sechs Verbeugungen

Tief im Westen tanzt der Kongress

Notizen zu Film & Musik

von Ulrich Kriest

comics

Frontbericht

Die Graphic Novel "Die Präsidentin" beschreibt die ersten 100 Tage unter Marine Le Pen

von Sven Jachmann

Wiedersehen mit einem Klassiker

Will Eisners Comic-Monument "Ein Vertrag mit Gott"

von Sven Jachmann

Der Blick im Rückspiegel

Zum Comic "Ein diabolischer Sommer"

von Johannes Binotto

kolumne

Magische Momente #37

Tagebuch einer Verlorenen

von Klaus Kreimeier

Magische Momente #36

Taxi Driver

von Klaus Kreimeier

Angewandte Filmkritik

Episoden 1-15

von Jürgen Kiontke

neuste kommentare

findus schrieb am 1.5.2017 zu Now Is Good - Jeder Moment zählt

man möchte nicht dass der abspann zu ende geht

Ove schrieb am 30.3.2017 zu Ein Mann namens Ove

Die Kritik trifft genau den Kern! Der Film ist total vorhersehbar und in seinem Anspruch so 08/15, dass auch gut ein Tatort draus hätte werden können. Dass sowas für den Oscar nominiert wurde ist unbegre...

Ricardo Brunn schrieb am 24.3.2017 zu Affenkönig

Hallo Tom, danke für deinen Kommentar, aber was genau ist damit gemeint? Wie verhält sich das zur Kritik von Julia Olbrich?